Wihennebinde
Eine große Schar Kinder war der Einladung des CDU- Ortsverbands Lauf zum „ Wihennebinden“ auf Doningers Hof im Rahmen des Laufer Ferienprogramms gefolgt. Vorsitzender Christian Weiß und Vorstandsmitglied Ulrike Heib freuten sich, dass mehr als 20 Kinder die Einladung annahmen und sich pünktlich um 14.30 Uhr auf Doningers Hof einfanden.
Der CDU- Ortsverband Lauf hält die Tradition des "Wihennebindens" bereits seit einigen Jahren hoch und lädt jedes Jahr die Laufer Kinder ab 6 Jahre zum Binden der bunten Kräuterbüschel ein.
Dieses Jahr konnten die Kinder aus einer Vielzahl von mehr als 20 verschiedenen Kräutern und Heilpflanzen auswählen. Zusätzlich hatte Vorstandsmitglied Marion Ams-Boll noch Sonnenblumen zum Ausschmücken der Büschel gespendet.
Bevor die Kinder ans Werk gingen, erfuhren sie von Rita Ziegler –Doninger von der heilenden Kraft der Kräuter und dem Brauch, die geweihten Wihennen in Haus und auch im Stall aufzubewahren zum Schutz vor Krankheit und Unglück. Auch einige Mütter ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, der Einführung in die Welt der Heilkräuter und –pflanzen zu folgen.
Mit großem Eifer gingen die Kinder daran, ihren ganz persönlichen Kräuterstrauß zu binden, manches Kind band mehrere Büschel, um sie Großeltern, Verwandten oder Freunden zu schenken. Oftmals reichten die kleinen Hände nicht aus, um den dicken Büschel zu umgreifen und zu binden.

Die Kinder beim Binden der Sträuße
Auch Bürgermeister Oliver Rastetter war mit Ehefrau und dem kleinen Töchterchen gekommen, um dem munteren Treiben auf Doningers Hof zuzuschauen. Frau Rastetter ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, den Kindern mit Rat und Tat beim Binden der Büschel zu helfen.
Nach einer Stärkung mit Brezeln, Getränken und einem Eis tobten sich die Kinder bei einer wilden Wasserballonschlacht ausgiebig aus.
Es war schön, zu sehen, dass auch viele Kinder im Sonntagsgottesdienst ihre Kräuterbüschel weihen ließen.
Die Vorstandsmitglieder waren sich einig, diese Tradition des Wihennebindens nicht aufzugeben, um diesen Brauch auch an die jüngeren Generationen weitergeben zu können.

Die Kinder mit ihren fertigen Sträußen
